Tödlicher Verkehrsunfall bei Spielberg
Verkehrsunfall forderte uns über mehrere Stunden hinweg
Ein 45-jähriger ist am Morgen des Feiertags Christi Himmelfahrt (14. Mai 2026) mit seinem Fahrzeug auf der Staatsstraße in Richtung Spielberg von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Das Fahrzeug wurde durch den Aufprall in den Straßengraben geschleudert und fing sofort Feuer. Für den Insassen kam trotz der Alarmierung der Rettungskräfte jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle.
Der Unfall ereignete sich am Morgen des Feiertags Christi Himmelfahrt auf der Staatsstraße 2154 zwischen Waldmünchen und Spielberg. Ein Knallgeräusch und eine sofort aufsteigende Rauchsäule wurden durch einige Bewohner von Spielberg wahrgenommen. Die Leitstelle Regensburg alarmierte um 08:53 Uhr die Feuerwehren aus Spielberg, Waldmünchen, Schäferei-Kümmersmühle und Untergrafenried sowie KBI Norbert Auerbeck und KBM Andreas Bierl zu der Einsatzstelle kurz vor Spielberg, außerdem Kräfte des Rettungsdienstes und den Rettungshubschrauber aus Regensburg. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand der Kleintransporter bereits in Vollbrand. Nach ersten Einschätzungen der Polizei war das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Die FFW Waldmünchen rückte an mit Einsatzleitwagen, HLF 20/16, Tanklöschfahrzeug sowie Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Wasser. Sofort wurde durch die Einsatzkräfte ein Löschangriff über das HLF 20/16 aufgebaut, hierfür rüsteten sich drei Kräfte mit schwerem Atemschutz aus. Mittels Wasser und Schaum konnte der Fahrzeugbrand unter Kontrolle gebracht werden. Die Staatsstraße wurde durch die Feuerwehren Spielberg und Untergrafenried komplett gesperrt. Erst nach den Löscharbeiten wurde ersichtlich, dass und wo sich der 45-jährige Fahrer noch im Fahrzeug befand. Für diesen kam jede Hilfe zu spät, er verstarb vermutlich sofort beim Aufprall des Fahrzeuges. Die Polizeistation Waldmünchen, vertreten durch deren Leiterin Bianca Drechs, ordnete daher in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die Hinzuziehung eines Sachverständigen an, um die genaue Unfallursache ermitteln zu können. Die Besatzung des Rettungshubschraubers konnte unverrichteter Dinge wieder zum Standort zurückkehren. Nach der Unfallaufnahme kam Diakon Alfons Eiber zur Unfallstelle, um gemeinsam mit den Einsatzkräften für den Verstorbenen zu beten und den Segen zu erteilen. Erst gegen Mittag konnten die Kräfte der FFW Waldmünchen mit der Bergung des 45-jährigen beginnen, er musste mit schwerem Gerät aus dem Wrack befreit werden. Anschließend säuberten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle, auf welcher die Fahrzeugteile weit verstreut waren, und banden auslaufende Betriebsstoffe. Das Fahrzeug wurde schließlich von einem Abschleppunternehmen vom Unfallort entfernt. Der Straßenbaulastträger kümmerte sich um die Entfernung des Erdreichs und die Absicherung der Einsatzstelle. Der Einsatz war erst gegen 14 Uhr für alle Beteiligten beendet.
| Einsatzart | Technische Hilfeleistung |
|---|---|
| Alarmierung | Große Schleife |
| Einsatzstart | 14. Mai 2026 08:54 |
| Einsatzdauer | 5 Stunden |
| Fahrzeuge | ELW1 |
| HLF 20/16 | |
| TLF 16/25 | |
| WLF | |
| AB-Tank/Wasser | |
| Alarmierte Einheiten | FFW Waldmünchen FFW Spielberg FFW Untergrafenried FFW Schäferei-Kümmersmühle BRK Rettungsdienst Malteser Rettungsdienst RTH - Christoph Regensburg Polizei Krisenintervention und Notfallseelsorge |