B4 - Brand (Absauganlage) Schreinerei

Großalarm für zahlreiche Feuerwehren

Schaden konnte begrenzt werden

 

Am Abend des 11. August gab es Großalarm für die Feuerwehren im Inspektionsbereich Waldmünchen: In Edlmühl bei Treffelstein wurde der Brand einer Absauganlage einer Schreinerei gemeldet. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehren war auch tatsächlich Rauch feststellbar, weshalb die ganze Lüftungsanlage zerlegt und ausgeräumt werden musste. Der Einsatz war nach rund zwei Stunden für die Feuerwehren beendet.

Der Brand wurde der Leitstelle Regensburg um kurz vor 18.30 Uhr gemeldet, weshalb diese nach dem Schlagwort „B4 – Brand in Schreinerei“ zahlreiche Rettungskräfte in Bewegung setzte. Bereits bei der Meldung wurde von Rauch berichtet und davon, dass keine Menschen in Gefahr sind. Zur Einsatzstelle eilten daraufhin KBI Norbert Auerbeck mit seinen Kreisbrandmeistern Martin Holler, Benjamin Wachter und Andreas Bierl, außerdem Kräfte von Rettungsdienst und der Fachberater des THW. Alarmiert wurde auch standartmäßig der Schlauchwagenzug des Inspektionsbereichs Waldmünchen. Vor Ort stellten die ersteintreffenden Kräfte fest, dass aus der Absauganlage Rauch kam, es war auch ein deutlicher Brandgeruch feststellbar. Die Einsatzleitung hatte der Kommandant der FFW Steinlohe, Markus Bindl, welcher von dem Einsatzleitwagen der FFW Waldmünchen sowie dann auch von der Unterstützungsgruppe aus Loibling-Katzbach unterstützt wurde. Die Staatsstraße 2154 wurde für die Löscharbeiten komplett gesperrt und der Verkehr umgeleitet, auch weil zahlreiche Einsatzfahrzeuge anrückten. Als Bereitstellungsraum wurde eine Wiese in der Nähe der Einsatzstelle definiert, es wurden die Einsatzabschnitte „Brandbekämpfung“ und „Wasserförderung“ gebildet. Für die Lokalisierung des genauen Brandherdes war der Einsatz von Atemschutzgeräteträgern notwendig, welche primär die Feuerwehren Treffelstein und Tiefenbach stellten. Diese mussten in die Absauganlage hinein und zunächst die Auffangbeutel mit dem abgesaugten Material entfernen. Dabei konnte auch der Brand eines dieser Beutel festgestellt werden. Für die weitere Brandbekämpfung musste die Anlage zum Teil zerlegt und das Material ins Freie und abgelöscht werden. Zur Kontrolle des Dachs wurde die Drehleiter der FFW Waldmünchen in Position gebracht, um von oben mit der Wärmebildkamera einen Überblick zu bekommen. Nachdem zunächst nicht klar war, ob zum Löschen auch spezielle Mittel verwendet werden müssen, wurde der Abrollbehälter „Logistik/Schlauch“ mit Sonderlöschmittel von der FFW Waldmünchen hinzugezogen. Zur Löschwasserversorgung wurden zwei Leitungen durch weitere Feuerwehren verlegt und das Wasser aus einem Hydranten sowie aus dem nahegelegenen Biberbach entnommen. Außerdem wurden mehrere wasserführende Fahrzeuge, darunter ein großer Abrollbehälter, bereitgehalten. Glücklicherweise war für die Löscharbeiten nur wenig Wasser erforderlich. Nach rund zwei Stunden konnte durch die Einsatzleitung „Feuer aus, keine Glutnester mehr sichtbar“ vermeldet werden. Vermutlich haben die frühe Meldung des Eigentümers und das schnelle Eingreifen der Feuerwehren einen größeren Schaden an dem Objekt verhindert.

 

Eingesetzte Feuerwehren:

Steinlohe, Treffelstein, Tiefenbach, Waldmünchen, Rötz, Hiltersried, Geigant, Pillmersried, Katzbach bei Geigant, Schönau, Prosdorf, Breitenried, Biberbach, Spielberg, Loibling-Katzbach, Furth im Wald


Einsatzart Brand
Einsatzstart 11. August 2026 18:29
Mannschaftstärke 34
Einsatzdauer 2 Stunden
Fahrzeuge ELW1
MTW
TLF 16/25
DLK 23/12
V-LKW
WLF
AB-Tank/Wasser
AB-Schlauch
Alarmierte Einheiten

KBI Norbert Auerbeck
KBM Andreas Bierl
KBM Benjamin Wachter
KBM Martin Holler


Rettungsdienst

Polizei

THW