Gleich 26 Einsatzkräfte absolvieren die Leistungsprüfung
3 Gruppen, 3 Varianten, 26 Abzeichen
Bei der FFW Waldmünchen gab es am 10. Oktober einen Übungs- und Prüfungsmarathon, denn es traten gleich drei verschiedene Gruppen zur Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ an. Das Besondere dabei war dann aber auch noch, dass die drei Gruppen an einem Tag in den drei unterschiedlichen Varianten des Abzeichens zu Prüfung antraten – das war eine Premiere, vermutlich weit über die Stadtgrenzen hinaus.
Regelmäßiges Üben in den Bereichen „Abwehrender Brandschutz“ und „Technische Hilfeleistung“ ist wichtig und so konnte die FFW Waldmünchen in diesem Jahr nun weitere drei Gruppen für die Leistungsprüfung antreten lassen – nach bereits drei Gruppen in den Vormonaten. Dieses Mal aber gab es gleich mehrere Besonderheiten: Nicht nur dass die drei unterschiedlichen Varianten des Abzeichens eingeübt wurden, sondern es traten quasi auch drei Generationen an, weil mehrere ältere Mitglieder das Ü40-Abzeichen ablegten. Die Jüngsten waren noch unter 18 Jahre und absolvierten damit ihr erstes Abzeichen. Insgesamt 26 Einsatzkräfte parallel zu schulen und dann am gleichen Tag die Prüfung zu absolvieren, war eine organisatorische Herausforderung, die aber dank dem Engagement und dem guten Wissensstand der Kräfte gut gemeistert werden konnte. So wurde in der vergangenen Woche in den einzelnen Gruppen geübt, vor allem die Zusatzaufgaben wir Knoten- und Gerätekunde, aber ebenso das Kuppeln einer Saugleitung auf Zeit. Am Samstag dann übten alle drei Gruppen ab dem frühen Morgen parallel am Jahnplatz. So nutzten zwei Gruppen das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Waldmünchen, eine weitere Gruppe das Tragkraftspritzenfahrzeug der FFW Prosdorf, welches dankenswerter Weise überlassen wurde. Damit konnte die Gruppe um KBI Norbert Auerbeck und KBM Andreas Bierl den Aufbau eines Löschangriffs mit Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer vollziehen. Eine Gruppe am Tanklöschfahrzeug übte die Variante „Atemschutz“, die andere bestand aus vielen Nachwuchskräften und übte die Entnahme aus einem Unterflurhydranten. Leider war es ziemlich verregnet, so dass die Kleidung irgendwann ziemlich durchnässt war. Aber das tat der guten Stimmung und dem Kameradschaftsgeist keinen Abbruch.
Am Nachmittag dann erschienen die Schiedsrichter Stefan Windmeißer, Daniel Haller und Andreas Pfaffl, um die drei Gruppen nacheinander abzunehmen. Nach den Zusatzaufgaben ging es jeweils ans Eingemachte, denn die jeweilige Variante musste in einem bestimmten Zeitkontingent absolviert werden. Am Ende aber bestanden alle 26 Einsatzkräfte die Prüfung, weshalb die Schiedsrichter die Abzeichen übergeben und ihren Dank aussprechen konnten. Diese äußerten ebenso, dass sie noch nie an einem Tag bei einer Feuerwehr alle drei Varianten der Leistungsprüfung abnehmen konnten. Anschließend ging es in die Feuerwache für eine gemeinsame Brotzeit und zum Aufwärmen.
Die einzelnen Gruppen:
Gruppe 1: Norbert Auerbeck (GF, Ü40-2), Andreas Bierl (MA, Ü40-1), Kilian Ederer (ME, gold), Johannes Paa (ATF, bronze), Johannes Auerbeck (ATM, gold), Christian Ulschmid (WTF, Ergänzungsteilnehmer), Theo Rötzer, (WTM, gold-grün), Benjamin Schlegl (STF, Ü40-2), Andrea Brandl (STM, gold-grün).
Gruppe 2: Edith Liegl (GF, gold-rot), Peter Liegl, (MA, gold-rot), Stefan Schlotterbeck (Ü40-2), Tobias Saffert (ATF, gold-rot), Christian Ulschmid (ATM, gold-blau), Georg Kussinger (WTF, gold-rot), Sascha Fiedler (WTM, gold-grün), Eduard Deml (STF, gold), Sabine Auerbeck (STM, Ü40-1).
Gruppe 3: Matthias Heimann (GF, gold-blau), Fabian Kussinger (MA, gold), Lilli Lampatzer (ME, bronze), Johannes Zangl (ATF, bronze), Michael Riedl (ATM, bronze), Luca Kreuzer (WTF, bronze), Laurin Ederer (WTM, bronze), Christof Heidinger (STF, bronze), Luis Wagner (STM, bronze).