Das Jahr 2025 in Text und Bild

22.04.2026
Feuerwehr
Feuerwehrführung übergab den Jahresbericht an Bürgermeister Markus Ackermann

Ein Jahr mit bleibenden Eindrücken

 

Bei der FFW Waldmünchen ist es eine gute Tradition, das vergangene Jahr in einem umfangreichen Druckwerk festzuhalten und dieses Druckwerk dann auch den Verantwortlichen der Stadt Waldmünchen vorzustellen. Am Abend des 22. April konnte die Wehrführung den Jahresbericht wieder an Bürgermeister Markus Ackermann übergeben. Dieser zeigte sich beeindruckt vom Leistungsspektrum der FFW Waldmünchen und bezeichnete diese als Stützpfeiler einer funktionierenden Gesellschaft.

Im letzten Jahr konnte die FFW Waldmünchen gleich drei neue Einsatzfahrzeuge offiziell in Betrieb nehmen. Deshalb war die Fahrzeugweihe auch ein zentraler Punkt im Jahresbericht für das abgelaufene Jahr 2025. Einsätze, Übungen, Ausbildungen, Vereinsfeste, Partnerschaftliche Kontakte, Statistik, Anschaffungen – all diese Rubriken sind im Bericht auf insgesamt 64 Seiten zu finden. Die abgearbeiteten 117 Einsätze sind darin detailliert aufgelistet und spiegeln somit die Bandbreite der Einsätze und der benötigten Hilfe der Bürger in Waldmünchen und Umgebung wider. Das Team um Matthias Heimann, Martin Eidenhardt und Benjamin Schlegl hatte wieder viel Zeit und Aufwand investiert, um den Jahresbericht zu erstellen. Traditionell wurde das Druckwerk von der Feuerwehrführung an die Stadt Waldmünchen übergeben, auch um ein Teil der Geschichte der Stadt zu werden; denn viele Einsätze und Veranstaltungen betreffen die Waldmünchner Bevölkerung. „Einige Sachen aus dem letzten Jahr werden uns auf jeden Fall in Erinnerung bleiben, darunter sicherlich die große Fahrzeugweihe“, resümierte 1. Vorsitzender Benjamin Schlegl zu Beginn der Vorstellung. Jedes Jahr trage eine Waldmünchner Firma mit einer Spende dazu bei, dass der tolle Jahresbericht in dieser großen Auflage erstellt und gedruckt werden können. In diesem Jahr waren es die Firmen Baumarkt Schiller und ACG Sound & Light, welche die Anfrage sofort mit einem Ja beantwortet hätten. Julia Rötzer vom Baumarkt Schiller war deswegen auch extra zur Vorstellung mit hinzugekommen. Der Vorsitzende dankte ebenso Matthias Heimann, der sich für die Erstellung und Zusammensetzung maßgeblich verantwortlich zeichnete. Er übernahm mit seiner Firma auch den Druck des Jahresberichts, der wieder komplett in Farbe realisiert werden konnte. Außerdem haben fünf Mitglieder die Korrektur übernommen, bei denen sich der Vorsitzende mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedankte. „Der Jahresbericht dokumentiert nicht nur ein Stück Feuerwehrgeschichte, er wird ebenso ein Stück weit Geschichte unserer schönen Stadt.“ Der Vorsitzende griff anschließend die Fahrzeugweihe mit den drei Einsatzfahrzeugen heraus, welche in dem Bericht gleich auf mehreren Seiten mit Bildern und Texten dokumentiert ist. Viele Vereine beteiligten sich daran, der Höhepunkt war ein stimmungsvoller Gottesdienst auf dem Marktplatz.

Beim Durchblättern des Berichts ging Kommandant Michael Bierl auf die große Anzahl der geleisteten Übungs- und Einsatzstunden ein. Er zeigte sich stolz hinsichtlich dem Fortbildungswillen der aktiven Mannschaft und griff ein paar besonders markante Einsätze heraus, darunter ein schwieriger Ölunfall im Abwassernetz der Stadt sowie ein Waldbrand am Zwirenzel. Er bedankte sich bei der Stadt Waldmünchen für die gute Zusammenarbeit, insbesondere bei Markus Ackermann für die jahrelange Unterstützung der Wehr im Rahmen der städtischen finanziellen Möglichkeiten. Auch auf den Jugendbereich ging der Kommandant noch kurz ein, die Jugendgruppe der Wehr umfasst derzeit bis zu 21 Jugendliche.

Zur Vorstellung des Berichts waren auch KBI Norbert Auerbeck und KBM Andreas Bierl gekommen, die der Stützpunktwehr unisono für ihre Arbeit dankten. Zuletzt war es Bürgermeister Markus Ackermann, der es als sehr vernünftig und beeindruckend empfand, das Feuerwehr-Geschehen zu dokumentieren. Es sei unglaublich, was geleistet werde, und es sei vorbildlich, denn es laufe nicht überall so. „Ihr macht das absolut richtig und habt eine vernünftige Einstellung, was Anschaffungen betrifft, die Zusammenarbeit war in all den Jahren immer konstruktiv, manchmal auch hart, aber es wurden immer Lösungen gefunden.“ Er sah die Wehr als wichtigen Eckpfeiler für eine funktionierende Gesellschaft und bat die Verantwortlichen, weiterhin im Sinne der Kommune und im Sinne der Bevölkerung eifrig unterwegs zu sein. Mit Blick auf seine zu Ende gehende Amtszeit äußerte er, dass er in den Jahren als Bürgermeister ein echter Fan der Feuerwehren geworden sei und dies auch bleiben werde. Der Jahresbericht stehe sinnbildlich für dieses gute bürgerschaftliche Engagement.