Grundschüler waren diszipliniert

29. September 2017
Übungen
Übung in der Grundschule Waldmünchen

2 Kinder galten als vermisst

 

Bei einer Übung in der Grundschule Waldmünchen am 29. September probte die Feuerwehr Waldmünchen zusammen mit den Kindern den Ernstfall. Neben der Evakuierung aller Personen mussten zwei „vermisste“ Kinder aus Klassenzimmern gerettet werden. Am Ende zeigten sich Schulleitung und Feuerwehr zufrieden mit dem Übungsverlauf.

 

In regelmäßigen Abständen üben die Lehrkräfte zusammen mit den Kindern ein Brandszenario im Schulgebäude. Dieses Mal stand auch die Feuerwehr Waldmünchen parat und rückte mit Drehleiter und Löschfahrzeug an. Pünktlich um 9 Uhr löste Hausmeister Josef Kraus den Hausalarm aus und setzte damit alle Kinder in Bewegung. Diese verließen zusammen mit ihren Lehrkräften zügig und geordnet das Schulgebäude zum Treffpunkt oberhalb der Wiesen an der Grundschule. Die Feuerwehr Waldmünchen schickte drei Atemschutzträger ins Gebäude, da angenommen wurde, dass zwei Kinder nicht ins Freie gelangten. Nur kurze Zeit später wurde das erste vermisste Kind in einem Klassenzimmer im Erdgeschoss lokalisiert und schnellstens ins Freie verbracht. Dann begab sich der Atemschutztrupp erneut ins Gebäude und konnte das zweite Kind schließlich im Obergeschoss ausfindig machen. Gemeinsam mit der Drehleiter wurde der Junge auf einer Krankentrage nach außen verbracht. Schließlich konnten Zweiter Kommandant Michael Bierl und Schulleiterin Karin Buchinger das Ende der Übung verkünden. Sie zeigten sich zufrieden mit dem Übungsverlauf. Die Kinder waren geordnet und zügig aus dem Schulhaus gegangen, ohne großen Lärm zu machen. Auch der Hausmeister und zugleich Sicherheitsbeauftragte sah keine größeren Schwierigkeiten.

Die Kinder hatten im Anschluss noch ein wenig Zeit, sich die Ausrüstung der Feuerwehr anzuschauen. Besonders interessant waren natürlich die Atemschutzgeräteträger und die Drehleiter. Auf dieser durfte Lehrer Thomas Metzke dann noch in die Höhe fahren, um einige gute Bilder von den Kindern im Pausenhof zu machen. Am liebsten wären natürlich auch die Kinder auf der Drehleiter hochgefahren. Das wäre aber bei der großen Anzahl unmöglich zu bewerkstelligen gewesen.