Große Aufregung um den Maibaum

30. April 2019
Freizeit Vereinsleben
Der Ortsteil "Schäferei" schaffte den "Maibaumklau"

Beim dritten Anlauf klappte es dann

 

Mit dem Maibaumaufstellen am Marktplatz war das in diesem Jahr so eine Sache: Aufstellen und Maibaumfest waren eigentlich für den 27. April angedacht. Das Fest wurde auch aufgebaut. Dann aber machte Petrus dem Aufstellen einen Strich durch die Rechnung. Gewitterschauer und Windböen ließen die Verantwortlichen den Entschluss fassen, den Maibaum an diesem Tag aus Sicherheitsgründen nicht aufzustellen. Das Fest zog die FFW Waldmünchen trotzdem durch und die Gästen verschanzten sich im beheizten Zelt. Und auch so ließ es sich in der guten Stube von Waldmünchen aushalten. Parallel dazu wurde der Maibaum an einen sicheren Ort in Waldmünchen gebracht. Eine Situation, mit der sich die Verantwortlichen zum ersten Mal konfrontiert sahen, da der Baum normalerweise immer am selben Tag geschlagen und aufgestellt wird.

Gewiefte Schäfereier hörten von dem Versteck des Maibaums in einer ehemaligen Firma und holten sich in der Nacht zum 30. April den Maibaum in ihr Gebiet. Bürgermeister Markus Ackermann hörte noch in der Nacht davon und eilte zu den Dieben. Mit einer ordentlichen Brotzeit und 100 Liter Freibier konnte er den Baum „loskaufen“ und vereinbarte, dass der Maibaum von den Schäfereiern zurück zum Bauhof Waldmünchen gebracht wird.

Zum Aufstellen am Abend des 30. April hatten sich dann doch viele Waldmünchner erneut am Marktplatz eingefunden, um dem Spektakel zuzusehen. Innerhalb einer knappe Stunde wurde der Baum von den Feuerwehrlern und dem Bauhof-Team in die Senkrechte gebracht. Vom V-LKW aus bot die FFW Waldmünchen eine kleine Stärkung an.