Traditionelles Hallenfest gefeiert

21. Mai 2018
Freizeit Vereinsleben
Viele Besucher kamen zum zweitägigen Fest ins Waldmünchener Gerätehaus.

Hallenfest der Waldmünchener Floriansjünger bestens besucht

Am 20. und 21. Mai veranstaltete die Waldmünchener Feuerwehr wieder ihr traditionelles Hallenfest, aufgrund des guten Wetters fanden viele Gäste vor den Hallentoren Platz und konnten so einige gemütliche Stunden verbringen. Beim Naabecker Bier konnten die Gäste außerdem vielerlei Spezialitäten, die durch die große Anzahl an Helfern zubereitet wurde, genießen.

Inmitten der ringsum aufgereihten Einsatzkleider wurde das Gerätehaus der Feuerwehr Waldmünchen quasi wieder zu einem Bierzelt umfunktioniert. Um Platz für die vielen Biertische und die Theke zu schaffen, wurden alle Fahrzeuge aus der Halle gefahren. Das gute Wetter sorgte für besten Besuch über den ganzen Tag, sowohl während dem Mittagessen, bei Braten und erstmals selbstgemachten Knödeln und Salaten, als auch am Abend, der durch Alleinunterhalter „Klausthaler“ musikalisch umrahmt wurde. Für das Mittagessen hatte die Metzgerei Ruhland den Braten zubereitet und unterstützte auch beim Kesselfleisch am Montag.

Auch für die Kinder war am Sonntagnachmittag etwas geboten: Während die Eltern den sonnigen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen genießen konnten, durften die Kinder sich selbst als Feuerwehrmann bzw. Feuerwehrdame betätigen: Vorrangig die Jugendfeuerwehr Waldmünchen mit ihren Jugendwarten lud zum Umspritzen von Dosen ein, dabei mussten die Kinder mit einem Strahlrohr zahlreiche Blechdosen von einem Biertisch spritzen. Außerdem konnten das Tanklöschfahrzeug genauestens inspiziert werden. Kinderschminken war ebenfalls mit auf dem Programm.

Der Montagabend war dann geprägt vom traditionellen und allseits beliebten Kesselfleischessen und dem Besuch zahlreicher Vereinsabordnungen. Besonderes begrüßen konnte Vorsitzender Benjamin Schlegl Landrat Franz Löffler sowie diverse Feuerwehrführungskräfte und natürlich zahlreiche treue Gäste aus dem ganzen Landkreis. Bereits am Nachmittag hatten die Feuerwehrler die drei Kessel angeheizt, um das Fleisch zu kochen. Noch vor dem Start der Essensausgabe hatte sich eine lange Schlange vor den Kesseln gebildet. Die Kameraden hatten alle Hände voll zu tun, um den Ansturm zu bewältigen. Und auch für die musikalische Unterhaltung war mit den „Gibacht Krainern“ bestens gesorgt. Die drei Musiker zeigten bis in den späten Abend ihr Können. Und so gingen die Lichter in den Fahrzeughallen erst nach Mitternacht aus, auch deshalb, weil die Feuerwehrler noch zu einem Einsatz gerufen wurden.