Zimmer brannte komplett aus

Mit Atemschutz wurde der Brand abgelöscht

 

Mitten in der Nacht konnten die Feuerwehren noch Schlimmeres verhindern, als in einem Zimmer in einem Wohnhaus in Lenkenhütte ein Feuer ausgebrochen war. Der Brand konnte auf das Zimmer beschränkt werden. Dieses jedoch brannte nahezu vollständig aus.

Es war am Donnerstag, 3. Dezember, um 02:22 Uhr, als die Leitstelle Regensburg die Feuerwehren Ulrichsgrün, Waldmünchen, Althütte, Prosdorf, Geigant, Döfering und Treffelstein zur Einsatzstelle beorderte. Da unklar war, ob noch Personen im Gebäude waren, alarmierte die Leistelle auch den Rettungsdienst mit drei Rettungswägen, Notarzt Dr. Thomas Braun und den Einsatzleiter des Rettungsdienstes, Dominik Lommer. Das Brandzimmer befand sich im unteren Geschoss des Einfamilienhauses. Über die Garage konnten sich die Einsatzkräfte Zutritt zum Wohnhaus verschaffen und es kam ihnen schon am Flur dichter schwarzer Rauch entgegen. Sofort begann ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Waldmünchen mit den Löscharbeiten in dem Zimmer, in welchem eine hohe Hitzeentwicklung zu verzeichnen war. Hierzu wurde eine C-Leitung mit Wasser genutzt. Der Trupp konnte feststellen, dass diverse Möbelstücke im Zimmer Feuer gefangen hatten. Die Möbel wurden von dem Trupp ins Freie gebracht. Gleichzeitig installierten weitere Atemschutzträger einen Rauchvorhang, um eine weitere Rauchausbreitung zu verhindern. Mit der Wärmebildkamera wurden auch die darüber liegenden Stockwerke kontrolliert. Glücklicherweise hatte das Feuer aufgrund der massiven Bauweise nicht auf weitere Zimmer übergegriffen. Ebenso befanden sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte auch keine Personen mehr im Gebäude. Nach den Löscharbeiten verbrachten die Einsatzkräfte die Möbelstücke ins Freie, wo diese noch endgültig mit Schaum abgelöscht wurden. Das Wasser für die Löscharbeiten wurde aus wasserführenden Fahrzeugen entnommen, weshalb keine längeren Förderleitungen aufgebaut werden mussten und einige alarmierte Feuerwehren nicht mehr zum Einsatz kamen. So konnte die Einsatzleitung um KBI Norbert Auerbeck und KBM Andreas Bierl schon nach einer halben Stunde „Feuer aus“ vermelden. Der Einsatz war dann erst nach zwei Stunden endgültig beendet, da das Wohnhaus mit Hilfe von Überdruckbelüftung noch rauchfrei gemacht werden musste. Die Polizeistation Waldmünchen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Rettungsdienst sicherte den Einsatz der Atemschutzträger ab und versorgte zwei Personen, welche Rauchgase eingeatmet hatten und in ein Krankenhaus verbracht wurden.


Einsatzart Brand
Alarmierung Große Schleife - 170
Einsatzstart 3. Dezember 2020 02:22
Einsatzdauer 2 Stunden
Fahrzeuge HLF 20/16
TLF 16/25
DLK 23/12
SW 2000