Brand in Maschinenhalle

Einen Großbrand gerade noch verhindert

 

Mit der Alarmstufe „B4“ alarmierte die Leitstelle Regensburg am 27. November um 16:16 Uhr zahlreiche Feuerwehren, den Rettungsdienst sowie einen Vertreter des Technischen Hilfswerks zum Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Machtesberg. Es rückten an die Feuerwehren aus Waldmünchen, Prosdorf, Althütte, Döfering, Geigant, Gleißenberg, Herzogau, Hocha, Höll, Katzbach, Rötz, Sinzendorf und Ulrichsgrün sowie die tschechischen Wehren aus Chodov, Klenci und Postrekov. Zur Unterstützung der Einsatzleitung wurde die UG-ÖEL aus Katzbach mitalarmiert, außerdem KBI Norbert Auerbeck und die KBMs Andreas Bierl und Christian Bauer.

Die ersten eintreffenden Kräfte aus Waldmünchen und Geigant stellten einen Brand in der Maschinenhalle fest, das Rolltor war von außen sichtbar bereits teilweise geschmolzen. Die Maschinenhalle war in einem großen Gebäude, in welchem auch andere Güter aufbewahrt werden, integriert. Sofort rüsteten sich mehrere Atemschutztrupps der beiden Feuerwehren aus, um im Innenangriff dem Feuer Herr zu werden. Das Löschwasser wurde aus dem Netz der örtlichen Wasserversorgung sowie aus wasserführenden Fahrzeugen entnommen. Die Straße zwischen Geigant und Machtesberg wurde vollständig abgesperrt, um Raum für nachrückende Fahrzeuge zu haben. Ein Großteil der alarmierten Wehren kam jedoch nicht mehr zum Einsatz. Dennoch benötigte das Löschen des Feuers eine längere Zeit, da in der Maschinenhalle ein Fahrzeug abgestellt war, das vollständig ausbrannte. Überdies gab es eine große Hitzeentwicklung, weshalb die Nachlöscharbeiten andauerten. Das Rolltor konnte schließlich doch noch geöffnet werden und das ausgebrannte Fahrzeug mit einem Traktor aus der Halle entfernt werden. Da nicht sicher war, ob das Feuer in eine Zwischendecke übergegriffen hatte, musste ein kleiner Teil der Rigipsdecke geöffnet werden. Hierzu wurde die Rettungsplattform der FFW Waldmünchen aufgebaut. Der ausgebrannte Kleinbus wurde vorsichtshalber noch mit dem MicroCAFS eingeschäumt. Nach rund zwei Stunden konnten die letzten Einsatzkräfte abrücken. Die Polizei Waldmünchen hat Schweißarbeiten als Brandursache angegeben. Ein Anwohner musste wegen Einatmen von Rauchgasen medizinisch behandelt werden. Die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft benötigte noch eine weitere Stunde.

Ein Dank gilt den drei alarmierten Feuerwehren aus Tschechien, die mit vier Fahrzeugen die Einsatzstelle anfuhren und in Bereitschaft standen.


Einsatzart Brand
Alarmierung Große Schleife - 170
Einsatzstart 27. November 2019 16:16
Einsatzdauer 3 Stunden
Fahrzeuge MZF
HLF 20/16
TLF 16/25
DLK 23/12
V-LKW
SW 2000