Brand Hiltersried

Ölofen setzt zahlreiche Feuerwehren in Bewegung – 2 Verletzte

 

Vermutlich ein überhitzter Ölofen sorgte am 21. Juni gegen 16.30 Uhr in einem Anwesen in Hiltersried für eine erhebliche Rauchentwicklung, so dass nach Eingang eines Notrufs die Integrierte Leitstelle in Regensburg einen Alarm nach B 2 auslöste. Es waren zunächst die Feuerwehren Hiltersried, Loitendorf, Treffelstein, Tiefenbach sowie KBI Norbert Auerbeck und KBM Christian Bauer alarmiert. Aufgrund von ersten Lagemeldungen durch die Feuerwehr Hiltersried ließ der Kreisbrandinspektor schließlich die Wehren aus Rötz und Schönthal wegen zusätzlicher Atemschutzträger und die FFW Waldmünchen wegen der Drehleiter nachalarmieren. Das Gebäude war stark verraucht, die Brandursache konnte nicht sofort festgestellt werden. Außerdem wurden verletzte Personen aufgrund von Rauchgasen gemeldet. Die FFW Waldmünchen rückte aus mit DLK, TLF und MZF. Von Waldmünchner Seite konnten zusätzlich weitere Atemschutzgeräteträger gestellt werden. Notarzt Dr. Dirrigl und ein RTW aus Rötz machten sich ebenfalls auf den Weg zu Einsatzstelle.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren die Wohnungsmieterin und eine jüngere Frau bereits aus der Wohnung. Sie hatten die Wohnung umgeräumt. Aus ungeklärter Ursache war ein Ölofen im Wohnzimmer in Brand geraten. Beide Frauen erlitten so schwere Rauchgasvergiftungen, dass ein alarmierter Rettungshubschrauber einen Transport in eine Regensburger Klinik durchführen musste. Insgesamt sechs Atemschutzgeräteträger waren im Einsatz. Mit der Wärmebildkamera wurde mehrfach nachkontrolliert. Die Waldmünchner Atemschutzträger blieben in Bereitstellung und kamen nicht mehr zum Einsatz. Ebenso wurde die Drehleiter nicht weiter benötigt. Die Polizei geht von einem erheblichen Brandschaden an dem Objekt aus.


Einsatzart Brand
Alarmierung 170
Einsatzstart 21. Juni 2016 16:30
Fahrzeuge MZF
TLF 16/25
DLK 23/12