Kellerbrand in Waldmünchen

Kellerbrand endet letztlich glimpflich

Eine schnelle Reaktion des Hausbewohners und das zügige Eingreifen der beteiligten Feuerwehren haben am 2. Mai 2018 verhindert, dass ein Kellerbrand in einem Anwesen in der Schützenstraße sich weiter ausbreiten konnte. Um 09:18 löste die Leitstelle Regensburg Alarm nach „B3 – Zimmerbrand“ für die Feuerwehren Althütte, Ulrichsgrün, Prosdorf, Geigant und Waldmünchen aus. Außerdem wurden auch KBR Michael Stahl, KBI Norbert Auerbeck und KBM Christian Bauer alarmiert. Die FFW Waldmünchen rückte mit Mehrzweckfahrzeug, Tanklöschfahrzeug, HLF 20/16 und V-LKW zum Brandort aus.

Sofort bei Eintreffen rüsteten sich drei Atemschutztrupps der FFW Waldmünchen aus. Auch wurde die Wasserversorgung umgehend sichergestellt. Bei Eintreffen drang bereits dichter Rauch aus dem Keller und dem Treppenhaus. Die Trupps starteten unverzüglich einen Innenangriff, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Der Brand wurde offensichtlich von einem Herd ausgelöst und breitete sich über weitere Einrichtungsgegenstände aus. Bereits nach 30 Minuten war der Brand im Zimmer gelöscht. Auch von der FFW Geigant waren zwei Trupps unter Atemschutz aktiv. Mit Hilfe von Überdruckbelüftung wurden der Keller und das Treppenhaus vom Rauch befreit. Weitaus mehr Zeit beanspruchten die Öffnung der Decke im Brandraum und das Verbringen von Möbeln und Gegenständen in den Garten, um etwaige Glutnester ausschließen zu können. Hier waren ganze Manneskraft und viele helfende Hände gefragt. Mit der Wärmebildkamera wurde der Raum schließlich noch mehrfach untersucht. Kreisbrandrat Michael Stahl lobte das schnelle Eingreifen und die saubere Arbeit der Feuerwehren. Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Um 14:30 Uhr erfolgte eine erneute Nachkontrolle im Brandraum mit der Wärmebildkamera. Diese blieb ohne Ergebnis.


Einsatzart Brand
Alarmierung 170
Einsatzstart 2. Mai 2018 09:18
Fahrzeuge MZF
HLF 20/16
TLF 16/25
V-LKW