Experimentalvortrag gefährliche Stoffe in Cham

29. März 2018
Übungen
Interessanter Vortrag von Fachberater Chemie Dr. Thomas Scheubeck.

Auf der Schulbank nützliches Feuerwehrwissen erworben

 

Vier Kameraden von uns haben am 29.03.2018 die Schulbank im Chemiesaal des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums gedrückt, um sich über gefährliche Stoffe aus erster Hand zu informieren. Der Experimentalvortrag „Gefährliche Stoffe“ fand bereits zum 2. Mal statt und war in einen Lehrgang „Gefährliche Stoffe – Technik“, der im Inspektionsbereich Bad Kötzting veranstaltet wurde, eingebettet. Erst im vergangenen Jahr hatte dieser Lehrgang bei uns in Waldmünchen stattgefunden, jedoch ohne diesen Vortrag. Als Referent fungierte erneut Dr. Thomas Scheubeck, diplomierter Chemiker und Chemielehrer am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium in Cham. Unser Feuerwehrkamerad Matthias Heimann assistierte dabei und übernahm auch selber einige Versuche.

Aufgrund der Erfahrungen aus dem ersten Vortrag hatte Dr. Thomas Scheubeck die Inhalte etwas modifiziert. Nach der notwendigen Sicherheitsbelehrung begann Dr. Scheubeck mit einer Einführung  in die Radioaktivität und erläuterte die unterschiedlichen Strahlungsformen und wie sich Einsatzkräfte davor schützen können. In einem Versuch konnte er die radioaktive Strahlung sichtbar machen. Auch auf die Bedeutung der Halbwertszeit für den Abbau der Radioaktivität wurde besprochen. Anschließend wurden die Eigenschaften von Säuren und Basen vorgestellt. Weitere brennbare Gase, Dämpfe und Stäube sowie deren Reaktionsfähigkeiten waren das folgende Thema. Die Gefährlichkeit von Mehlstaub, Erdgas, Feuerzeuggas, Feuerzeugbenzin und Wachsdämpfen wurde in praktischen Versuchen durch Matthias Heimann vorgeführt. Die Reaktion von Kaliumchlorat mit rotem Phosphor war dann wieder „Chefsache“ und besonders beeindruckend.

Vor dem „Rausschmeisser“, einem Versuch mit dem klangvollen Namen „der brummende Gummibär“, fand bereits die Verabschiedung statt, denn nach diesem Versuch, so Dr. Scheubeck, sei mit einer starken unangenehmen Geruchsentwicklung zu rechnen. Bernhard Hatzinger bedankte sich im Namen aller Teilnehmer bei Dr. Thomas Scheubeck und seinem Assistenten für den hervorragenden Vortrag.