Feuerwehrball in Klentsch besucht

16. Februar 2018
Freizeit Ausflüge Vereinsleben
Waldmünchener nehmen an Veranstaltung der Partnerfeuerwehr teil.

Jedes Jahr ein besonderes Highlight

 

Für die FFW Waldmünchen ist der Termin jedes Jahr fest eingeplant im Terminkalender: Auch heuer am 16. Februar hat eine große Abordnung der Partnerwehr im tschechischen Klentsch zusammen mit Bürgermeister Markus Ackermann und seiner Frau Petra einen Besuch abgestattet und den dortigen Ball besucht. Die tschechischen Kameraden verstanden es bestens, die Besucher mit lustigen Einlagen und einer Tombola zu unterhalten; am Ende fehlten fünf Euro und die Wehrler hätten einen Saukopf ersteigert.

Gleich am Eingang wurde die Waldmünchner Abordnung von den tschechischen Führungskräften empfangen und in den Ballsaal gebracht. Kommandant Stefan Nachtmann und stellvertretender Vorsitzender Marco Inden Birken bedankten sich für die Einladung und überreichten zwei selbstgefertigte Schnapsbretterl, mit denen man gleich auf einen schönen Abend zusammen anstieß. Auf dem Ball treten die Feuerwehren traditionell in Uniform auf. In bewährter und bester Manier spielte die Musikkapelle „Vrchovanka“, welche ordentliche Blasmusik und mit fortschreitender Zeit auch moderne Musikstücke spielte. Viele junge Menschen besuchten den Feuerwehrball zu späterer Stunde. Bürgermeister Markus Ackermann ließ es sich nicht nehmen, mit seiner Frau das Tanzbein zu schwingen. Sein Amtskollege Jan Boczeck schlüpfte ebenso in die Feuerwehruniform und wirkte bei den Einlagen mit. Die Höhepunkte des Balls waren zwei Einlagen, die von den Feuerwehrkameraden selbst erarbeitet worden waren. Traditionell führten die Männer einen Tanz auf und zeigten wie immer viel nackte Haut. Gegen Mitternacht meldete sich der Nachtwächter traditionell zu Wort. Er schritt durch den Ballsaal und sang ein Lied. Der Ball wird seit vielen Jahren auch von einer großen Tombola begleitet, bei der allerhand kuriose Sachpreise gewonnen werden können. Die Waldmünchner kauften natürlich wieder Lose und konnten schließlich diverse regionale Spezialitäten, Kalender und Gutscheine mit nach Hause nehmen. Am Ende versteigerte die Wehr noch einen Schweinekopf, der in die Mitte des Saales postiert wurde. Die Waldmünchner steigerten fleißig mit, am Ende fehlten jedoch fünf Euro, so dass es mit dem Kesselfleisch nun nichts wird. Durch diese und viele weitere gegenseitige Einladungen pflegt die Feuerwehr Waldmünchen im Besonderen diese grenzüberschreitende Freundschaft.